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Venom Incarnat

von Stéphane Humbert Lucas - Karine Chevallier
Ein süßer und giftiger Biss, der anzieht. Venom Incarnat von Stephane Humbert Lucas etabliert sich als gefährliche Versuchung. Eine unmittelbare, fast irrationale Anziehung zu etwas, von dem man weiß, dass es intensiv ist.
Fassungsvermögen 50 ml
179,17€
Regulärer Preis 179,17€
Familles olfactives
Fruitée
Gourmand
Notes de tête
  • Brombeere
  • Erdbeere
  • Walderdbeere
  • Karamell
Notes de cœur
  • Himbeere
  • Virginische Zeder
  • Zimt
Notes de fond
  • Tonkabohne
  • Schwarze Vanille
  • Patchouli
  • Russisch Leder

Sillage
Mächtig
Der Duft

Venom Incarnat spielt mit dieser Dualität: gleichzeitig verführen und verstören. Schon in der Eröffnung zeigt sich eine gourmandige Süße, die jedoch nicht unschuldig ist. Schnell mischt sich etwas Dunkleres darunter, wie eine unterschwellige, fast toxische Spannung. Dann wird der Duft dichter, umhüllender. Die Noten gewinnen an Tiefe, mit einer würzigen und harzigen Wärme, die dieses Gefühl der Gefahr verstärkt. Das Ganze ist reichhaltig, fast hypnotisch. Mit der Zeit legt sich Venom auf einen warmen, dunklen und anhaltenden Fond. Die Signatur ist markant, sinnlich und ein wenig verstörend, mit dem Gefühl, unwiderstehlich angezogen worden zu sein.

Die Marke

Stéphane Humbert Lucas ist ein Pariser Haus, das 2012 von seinem gleichnamigen Gründer, einem Maler, Dichter und Parfümeur, gegründet wurde. Alles beginnt in Südfrankreich, wo er Malerei bei einem flämischen Meister studiert, sich auf die Temperatechnik spezialisiert und eine Obsession für Pigmentkombinationen entwickelt. Beim Experimentieren mit der Malerei wird er sich seiner Synästhesie bewusst: der Fähigkeit, den Geruch von Farben wahrzunehmen, ein Wahrnehmungsphänomen, bei dem der Sehsinn gleichzeitig den Geruchssinn auslöst. Er versucht nicht, Parfums zu erfinden: Er lädt Materialien ein, sich zu verbinden, überzeugt, dass seine Rolle die eines Vermittlers zwischen den Sinnen ist. Die 2012 lancierte Kollektion 777 ist genährt von seinen Reisen in den Nahen Osten und seiner Faszination für dieses Land, das er als Wiege des Universums betrachtet. Der Orient wird hier nicht als oberflächlicher Exotismus behandelt, sondern als Quelle der Schönheit, des Mysteriums und der Weisheit. Die Zahl 7, die dreimal im Namen vorkommt, symbolisiert für ihn Schutz, Perfektion und Glück. 2022 lanciert er die Kollektion Serpent, inspiriert von Märchen und Legenden aus aller Welt. Jede Komposition entsteht aus einer mentalen Leinwand, auf der sich Farben, Klänge und Poesie ansammeln, bevor sie sich zu einem Duft verdichten. Jede Komposition ist um kostbare, oft seltene Materialien herum aufgebaut, die aufgrund ihrer emotionalen Dichte ausgewählt wurden. Ein Künstlerhaus im wahrsten Sinne des Wortes.

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