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Süßes Blatt

von Serge De Oliveira
Ein süßes und schwebendes Gras, zwischen Freiheit und einem Geist, der langsam dahingleitet. Sweet Leaf von Room 1015 ist direkt inspiriert von der Cannabiskultur der 60er und 70er Jahre, der Kultur der Musiker, der Studios und der schwebenden Momente, in denen alles langsamer, unschärfer wird.
Fassungsvermögen 100ml
133,33€
Regulärer Preis 133,33€
Familles olfactives
Aromatique
Fruitée
Boisée
Boisée
Notes de tête
  • Grapefruit
  • Eukalyptus
Notes de cœur
  • Hanf
  • Engelwurz
  • Terpentin
Notes de fond
  • Jasmin
  • Kaschmirholz
  • Patchouli

Sillage
Ausgesprochen
Der Duft

Sweet Leaf spricht nicht von einem bestimmten Ort, sondern von einem Zustand. Tagesende, irgendwo unterwegs. Das Licht schwindet, die Zeit verlangsamt sich, Gefühle treten stärker in den Vordergrund als Gedanken. Der Duft entfaltet sich in diesem schwebenden, etwas verschwommenen Moment, in dem alles langsamer wird.Gleich zu Beginn zeigt sich eine grüne und aromatische Facette, sanft, aber sehr präsent. Sie erinnert sofort an diesen wiedererkennbaren Geruch, ohne jemals ins Rohe oder Karikaturistische zu verfallen. Der Effekt ist diffus, wie ein leichter Rauch, der sich in der Luft ausbreitet.Dann entspannt sich der Duft. Die Noten werden runder, leicht süßlich, fast harzig. Die Stimmung ändert sich, wird behaglicher, intimer, als würde alles sanft dahingleiten.Mit der Zeit legt sich Sweet Leaf auf einen moschusartigen und leicht rauchigen, sehr weichen Hintergrund, der hautnah bleibt. Die Signatur ist entspannt, umhüllend, mit einem echten Gefühl des Loslassens.

Die Marke

Room 1015 ist ein Nischenparfümhaus, das 2015 in Paris von Michael Partouche gegründet wurde, einem ausgebildeten Apotheker und Musiker im Herzen. Seine Leidenschaft für psychedelischen Rock führte ihn nach London, wo er fünf Jahre lang mit seiner Band auftrat. Zurück in Paris suchte er eine dritte Sprache, die die Präzision des Apothekers und die Energie des Musikers vereinen sollte: das Parfüm. Der Name stammt von einem Hotelzimmer. In den 1970er Jahren war das Continental Hyatt House in Los Angeles der Treffpunkt von Rockbands auf Tour. Die Legende besagt, dass der Rolling-Stones-Gitarrist Keith Richards einen Fernseher aus Zimmer 1015 warf und das Hotel damit in die Rockgeschichte katapultierte. Der Duft wird zu einem Symbol der Rebellion, einem Banner, inspiriert von musikalischen Strömungen, Philosophien und alternativen Spiritualitäten. Ein olfaktorisches Manifest, das zwischen Punkbewegung, künstlichen Paradiesen, sexueller Revolution und transzendentaler Meditation oszilliert. Jeder Duft erzählt einen präzisen Moment: Cherry Punk beginnt in der Boutique von Vivienne Westwood, Hollyrose zollt den Groupies des Sunset Boulevard Tribut, Yesterday stellt sich die Beatles vor, wie sie sich gemeinsam in einem Hotelbadezimmer rasieren. Die Kompositionen stammen vom Studio Flair, gegründet von den Parfümeurinnen Amélie Bourgeois und Anne-Sophie Behaghel.

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