Sonic Flower betritt die Bühne, kurz bevor alles beginnt. Weißes Licht, kurze Stille. Sie ist das einzige Mädchen in der Band. Nicht zerbrechlich, nicht dekorativ. Sie ist da, um ihren Platz einzunehmen. Das Parfum fängt diese Energie ein, diese Weiblichkeit, die sich durchsetzt, ohne die Stimme zu erheben. Sie steht da, aufrecht, mit ruhigem Blick, und alle Aufmerksamkeit richtet sich auf sie, unter gedämpftem Scheinwerferlicht. Schon in der Eröffnung setzt sich etwas Sauberes und Strahlendes fest. Eine sanfte Frische, fast moschusartig, mit einer sehr feinen blumigen Facette. Dann gewinnt der Duft an Dichte. Die Süße bleibt, wird aber wärmer, umhüllender. Er nimmt Raum ein, ohne jemals schwer zu werden, wie eine Stimme, der man zuhört. Im Laufe der Zeit bleibt Sonic Flower hautnah, mit einem weichen und anhaltenden moschusartigen Fond. Die Signatur ist diskret, aber sie hält, sie prägt sich ein, wie eine bemerkenswerte Präsenz.