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Jasmin Freak

von Jérôme Di Marino
Ein Jasmin, der überbordet, schmutzig, animalisch, unmöglich zu ignorieren. Jasmin Freak von Room 1015 versetzt einen in den Hochsommer, heiße Nacht, feuchte Haut, schwere Luft. Irgendwo zwischen Party und Abdriften, wo alles intensiver, verschwommener, physischer wird.
Fassungsvermögen 100ml
133,33€
Regulärer Preis 133,33€
Familles olfactives
Florale
Fruitée
Musquée
Notes de tête
  • Mango
  • schwarzer Pfeffer
  • schwarze Johannisbeere
  • süße Orange
Notes de cœur
  • Bourbon Ylang
  • Ylang, Ägyptischer Jasmin, Tuberose Indien
Notes de fond
  • Moschus
  • Kaschmirholz

Sillage
Mächtig
Der Duft

Jasmin Freak von Room 1015 versetzt uns in die Nacht, schwüle Hitze, künstliches Licht. Irgendwo zwischen Party und Abdriften, wo sich Körper hemmungslos bewegen. Der Duft steht für diese totale Freiheit, diesen Wunsch, ungefiltert zu existieren und Konventionen zu durchbrechen.Gleich zu Beginn entfaltet sich der Jasmin hemmungslos. Dicht, fast erstickend, mit einer animalischen und leicht schmutzigen Facette. Er ist bewusst exzessiv, fast provokant, wie eine Präsenz, die nicht gefallen, sondern Spuren hinterlassen will.Danach wird der Duft fleischlicher. Die Noten verdichten sich, nehmen eine feuchte, fast süchtig machende Textur an. Die Atmosphäre wird unschärfer, körperlicher, wie ein Moment, in dem Grenzen verschwimmen und alles instinktiv wird.Im Laufe der Zeit legt sich Jasmin Freak in einen warmen, moschusartigen und leicht ambrierten Hintergrund. Die Signatur bleibt intensiv, selbstbewusst, fast verstörend, mit dieser Idee von Transformation und freier Identität, die weiterlebt.

Die Marke

Room 1015 ist ein Nischenparfümhaus, das 2015 in Paris von Michael Partouche gegründet wurde, einem ausgebildeten Apotheker und Musiker im Herzen. Seine Leidenschaft für psychedelischen Rock führte ihn nach London, wo er fünf Jahre lang mit seiner Band auftrat. Zurück in Paris suchte er eine dritte Sprache, die die Präzision des Apothekers und die Energie des Musikers vereinen sollte: das Parfüm. Der Name stammt von einem Hotelzimmer. In den 1970er Jahren war das Continental Hyatt House in Los Angeles der Treffpunkt von Rockbands auf Tour. Die Legende besagt, dass der Rolling-Stones-Gitarrist Keith Richards einen Fernseher aus Zimmer 1015 warf und das Hotel damit in die Rockgeschichte katapultierte. Der Duft wird zu einem Symbol der Rebellion, einem Banner, inspiriert von musikalischen Strömungen, Philosophien und alternativen Spiritualitäten. Ein olfaktorisches Manifest, das zwischen Punkbewegung, künstlichen Paradiesen, sexueller Revolution und transzendentaler Meditation oszilliert. Jeder Duft erzählt einen präzisen Moment: Cherry Punk beginnt in der Boutique von Vivienne Westwood, Hollyrose zollt den Groupies des Sunset Boulevard Tribut, Yesterday stellt sich die Beatles vor, wie sie sich gemeinsam in einem Hotelbadezimmer rasieren. Die Kompositionen stammen vom Studio Flair, gegründet von den Parfümeurinnen Amélie Bourgeois und Anne-Sophie Behaghel.

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