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Stechpalmenrose

von Jérôme Epinette
Eine rebellische Rose, zwischen Sanftheit und Rock-Attitüde, die sich nicht an Konventionen hält. Hollyrose von Room 1015 stellt sich eine Rose vor, die aus dem Rahmen fällt, fernab von braven oder klassischen Interpretationen. Wir befinden uns in einer etwas verschwommenen Szene, zwischen Backstage und beginnender Nacht, wo etwas Zartes auf eine raue Haltung trifft.
Fassungsvermögen 100ml
133,33€
Regulärer Preis 133,33€
Familles olfactives
Florale
Cuirée
Fruitée
Notes de tête
  • Schwarzer Pfeffer
  • Cassis
Notes de cœur
  • Rosen Absolue
  • Orchidee
Notes de fond
  • Toskanisches Leder
  • Patchouli

Sillage
Ausgesprochen
Der Duft

Hollyrose ist direkt inspiriert von den Frauen, die in den 70er Jahren in Los Angeles die Rockstars umgaben.Nicht nur Fans: Musen, Stilikonen, Freiheitsfiguren.Sie hängen in L.A. herum, Backstage, in Hotelzimmern, zwischen Konzerten, Partys und Chaos.Sie beeinflussen Mode, Musik, Attitüde.Sie sind zugleich unschuldig und völlig frei, sanft und gefährlich.Gleich zu Beginn erscheint die Rose frisch, leicht grün, fast unschuldig. Doch sehr schnell wird sie von etwas Dunklerem, Texturierterem eingeholt, das ihre zu glatte Seite bricht.Dann verwandelt sich der Duft. Die Rose wird tiefer, wärmer, mit einer fast ledrigen oder holzigen Facette, die ihr Charakter verleiht. Man ist nicht mehr bei einer sauberen Blume, sondern bei einer lebendigen, etwas beschädigten, realeren Materie.Im Laufe der Zeit legt sich Hollyrose auf einen weichen, aber markanten Hintergrund, wo die Rose präsent bleibt, aber abgedunkelt, fast samtig. Die Signatur ist kontrastreich, zwischen Sanftheit und Spannung, mit einer echten Persönlichkeit.

Die Marke

Room 1015 ist ein Nischenparfümhaus, das 2015 in Paris von Michael Partouche gegründet wurde, einem ausgebildeten Apotheker und Musiker im Herzen. Seine Leidenschaft für psychedelischen Rock führte ihn nach London, wo er fünf Jahre lang mit seiner Band auftrat. Zurück in Paris suchte er eine dritte Sprache, die die Präzision des Apothekers und die Energie des Musikers vereinen sollte: das Parfüm. Der Name stammt von einem Hotelzimmer. In den 1970er Jahren war das Continental Hyatt House in Los Angeles der Treffpunkt von Rockbands auf Tour. Die Legende besagt, dass der Rolling-Stones-Gitarrist Keith Richards einen Fernseher aus Zimmer 1015 warf und das Hotel damit in die Rockgeschichte katapultierte. Der Duft wird zu einem Symbol der Rebellion, einem Banner, inspiriert von musikalischen Strömungen, Philosophien und alternativen Spiritualitäten. Ein olfaktorisches Manifest, das zwischen Punkbewegung, künstlichen Paradiesen, sexueller Revolution und transzendentaler Meditation oszilliert. Jeder Duft erzählt einen präzisen Moment: Cherry Punk beginnt in der Boutique von Vivienne Westwood, Hollyrose zollt den Groupies des Sunset Boulevard Tribut, Yesterday stellt sich die Beatles vor, wie sie sich gemeinsam in einem Hotelbadezimmer rasieren. Die Kompositionen stammen vom Studio Flair, gegründet von den Parfümeurinnen Amélie Bourgeois und Anne-Sophie Behaghel.

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