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Cherry Punk Extrait

von Jérôme Epinette
Ein dickeres, dunkleres, ungefiltertes Kirschenleder. Cherry Punk Extrait von Room 1015 greift die ursprüngliche Szene auf, taucht sie aber in etwas Späteres, Intensiveres. Das Licht schwindet, der Lärm bleibt, aber alles wird dichter, haftet näher an der Haut.
Fassungsvermögen 100ml
175,00€
Regulärer Preis 175,00€
Familles olfactives
Fruitée
Sucrée
Épicée
Notes de tête
  • Kirsche
  • Safran
  • Szechuanpfeffer
Notes de cœur
  • Violett
  • Jasmin Absolu
  • Mimose
Notes de fond
  • Patchouli
  • Tonkabohne
  • schwarzes Leder

Sillage
Mächtig
Der Duft

Cherry Punk Extrait setzt die Geschichte fort, wenn alles dichter, hautnäher und persönlicher wird. Schon in der Eröffnung ist die Kirsche präsent, aber weniger strahlend. Dunkler, reifer, fast alkoholisch. Sie behält diesen direkten Angriff, aber mit einer zusätzlichen Tiefe, als wäre alles verlangsamt, durch die Nacht beschwert. Dann zieht sich der Duft zusammen. Leder kommt schneller, präsenter, mit etwas Tieferem, fast Gedämpftem. Weniger kontrastreich als das Original, aber verschmolzener, kompakter. Der gourmandige Aspekt weicht einer dunkleren Materie. Mit der Zeit wird Cherry Punk Extrait wärmer, umhüllender. Die Kirsche verschmilzt mit dem Leder, wird fast zu einem Schatten, einer Spur. Die Signatur ist intimer, aber ausgeprägter, mit einer Präsenz, die lange anhält, wie ein Geruch, der an der Kleidung bleibt.

Die Marke

Room 1015 ist ein Nischenparfümhaus, das 2015 in Paris von Michael Partouche gegründet wurde, einem ausgebildeten Apotheker und Musiker im Herzen. Seine Leidenschaft für psychedelischen Rock führte ihn nach London, wo er fünf Jahre lang mit seiner Band auftrat. Zurück in Paris suchte er eine dritte Sprache, die die Präzision des Apothekers und die Energie des Musikers vereinen sollte: das Parfüm. Der Name stammt von einem Hotelzimmer. In den 1970er Jahren war das Continental Hyatt House in Los Angeles der Treffpunkt von Rockbands auf Tour. Die Legende besagt, dass der Rolling-Stones-Gitarrist Keith Richards einen Fernseher aus Zimmer 1015 warf und das Hotel damit in die Rockgeschichte katapultierte. Der Duft wird zu einem Symbol der Rebellion, einem Banner, inspiriert von musikalischen Strömungen, Philosophien und alternativen Spiritualitäten. Ein olfaktorisches Manifest, das zwischen Punkbewegung, künstlichen Paradiesen, sexueller Revolution und transzendentaler Meditation oszilliert. Jeder Duft erzählt einen präzisen Moment: Cherry Punk beginnt in der Boutique von Vivienne Westwood, Hollyrose zollt den Groupies des Sunset Boulevard Tribut, Yesterday stellt sich die Beatles vor, wie sie sich gemeinsam in einem Hotelbadezimmer rasieren. Die Kompositionen stammen vom Studio Flair, gegründet von den Parfümeurinnen Amélie Bourgeois und Anne-Sophie Behaghel.

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