P. Frapin & Cie ist ein französisches Familienunternehmen, das seit 1270 in der Charente ansässig ist und seit einundzwanzig Generationen Weinbau betreibt. Sein 240 Hektar großes Gut erstreckt sich im Herzen der Grande Champagne, dem Premier Cru des Cognacs, wo die kalkhaltigen Böden und das Mikroklima den Branntweinen ihre einzigartige Tiefe verleihen. Denselben Anspruch an Erde und Zeit hat Frapin ab 2004 in Parfüms umgesetzt. Der Stammbaum der Familie birgt eine Überraschung: François Rabelais, einer der großen Humanisten der französischen Renaissance, war der Neffe von Anne-Catherine Frapin. Die Feder, die das Logo des Hauses ziert, ist eine Hommage an ihn. Später verlieh Ludwig XIV. seinem Apotheker Pierre Frapin ein Wappen. Das zeigt, dass dieses Haus etwas in sich trägt, das über die bloße handwerkliche Produktion hinausgeht. Seine Parfums sind Geschichten. 1270 ist eine Hommage an die Ansiedlung der Familie in der Charente und an die Folle Blanche, eine mythische, heute ausgestorbene Rebsorte, deren Düfte von Trauben, verbrannten Rebstöcken und kandierten Früchten die Erinnerung wieder aufleben lassen. 1270 Extrême treibt diese Logik in Noten von Honig, Ananas und Tonkabohne auf die Spitze. L'Humaniste beschwört den Geist Rabelais', seine Neugier und seine Toleranz. Jeder Flakon ist ein Fresko der Charente, eine Epoche, eine Persönlichkeit, ein edles Material, das mit derselben Geduld inszeniert wird, die auch die Reifung der Cognacs in den hundertjährigen Kellern bestimmt.