Nanban entführt uns in den Januar 1618, ins Herz des Pazifischen Ozeans, an Bord einer japanischen Galeone voller Schätze und Geschichten. Eine Delegation von Samurai durchquert an Bord die dunklen Gewässer, umgeben von spanischem Leder, schwarzem Pfeffer und kostbaren Gewürzen aus fernen Ländern. Die Atmosphäre ist dicht, geheimnisvoll, fast feierlich, wie eine zeitlose Expedition. Das Parfüm übersetzt diese Überfahrt mit einer reichen und würzigen Eröffnung, in der dunkle Noten sofort ein Gefühl von Tiefe erzeugen. Dann wird der Duft strukturierter und vermischt Leder, Hölzer und gourmandige Nuancen, die an die im Schiffsrumpf transportierten Waren erinnern. Man spürt eine umhüllende, fast erstickende Wärme, wie die mit Gewürzen und edlen Materialien geschwängerte Luft. Mit der Zeit gewinnt das Parfüm noch an Intensität, mit Harzen und Ambernoten, die seine geheimnisvolle und majestätische Seite verstärken. Insgesamt entsteht ein reicher, komplexer und immersiver Duft, zwischen Reise, Geschichte und edlen Materialien.