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Anima Dulcis

von Rodrigo Flores-Roux - Yann Vasnier
Ein würziger und intensiver Kakao, inspiriert von alten mexikanischen Rezepten. Anima Dulcis erinnert an die dunkle, warme Küche des kolonialen Mexikos, wo sich Gewürze und Kakao in der Luft vermischen.
Fassungsvermögen 100ml
170,83€
Regulärer Preis 170,83€
Familles olfactives
Orientale
Épicée
Notes de tête
  • Sesamsamen
  • Zimtrinde
  • Oregano
Notes de cœur
  • Bourgeons de clou de girofle
  • Cumin
  • Huele
  • de
  • noche
  • Infusion de piments fumés
Notes de fond
  • Mexikanische Vanilleschote
  • Kakao-Absolue

Sillage
Ausgesprochen
Der Duft

Anima Dulcis entführt uns in den November 1695 nach Mexiko-Stadt, ins Herz des Königlichen Klosters Jesús María. Die Luft ist erfüllt von einem würzigen und tiefen Duft, während Nonnen einen barocken Kakao zubereiten, der mit Chilis verfeinert wird – ein geheimes Rezept, das reichhaltig und betörend zugleich ist. Der Duft fängt diese einzigartige Atmosphäre ein, zwischen Spiritualität und Genuss. Schon in den ersten Noten setzen sich die Gewürze warm, fast brennend durch, dann erscheint der Kakao, dunkel und intensiv, weit entfernt von einer klassischen süßen Schokolade. Es ist etwas Dichtes und Geheimnisvolles darin, wie eine alte, schweigend überlieferte Zubereitung.Mit der Zeit wird der Duft etwas sanfter und enthüllt eine rundere, fast heilige Süße, die die Kraft der Gewürze ausgleicht. Das Ganze schafft einen reichen, komplexen und tief sinnlichen Duft, bei dem die Kontraste zwischen Wärme, Genuss und Geheimnis eine wahre Signatur verleihen.

Die Marke

Arquiste ist ein Parfümhaus, das von Carlos Huber gegründet wurde, einem ausgebildeten Architekten und Historiker, der sich auf den Erhalt des Kulturerbes spezialisiert hat. Die Marke basiert auf einem einzigartigen Ansatz in der Parfümerie: Jede Kreation ist als Rekonstruktion eines präzisen Moments gedacht, der in einem Ort und einer Epoche verankert ist. Carlos Huber entwickelt seine Parfums auf der Grundlage historischer Recherchen, Archive und kultureller Referenzen, die er dann in eine olfaktorische Komposition übersetzt. Es geht nicht darum, eine Atmosphäre frei zu interpretieren, sondern eine Szene zu rekonstruieren. Jedes Parfüm entspricht so einer definierten Situation, einem Datum, einem Dekor, einer Atmosphäre. Ein Zimmer, ein Garten, eine Reise, ein eingefrorener Moment, der durch die Rohstoffe wiederhergestellt wird. Die olfaktorische Handschrift von Arquiste bleibt zeitgenössisch, aber immer im Dienste dieser narrativen Absicht. Das Parfüm wird zu einem Mittel, um die Zeit zu durchqueren.

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